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← 🇩🇪 Bundestag/SCHRIFTLICHE FRAGEdip-82549

Beschaffung von Kampfdrohnen des Typs "Heron TP" über ein sogenanntes government-to-government-Geschäft

Stage otherUpdated 4mo ago

Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welcher (vergabe)rechtliche Unterschied würde sich aus Sicht der Bundesregierung ergeben, wenn das Bundesministerium der Verteidigung die Beschaffung seiner Kampfdrohnen des Typs &quot;Heron TP&quot; nicht über ein ordentliches Vergabeverfahren realisiert (weshalb der US-Drohnen-Hersteller General Atomics derzeit vor dem OLG Düsseldorf gegen das Verteidigungsministerium prozessiert, siehe tagesschau.de vom 16. September 2016, &quot;Gericht bremst von der Leyens Drohnen-Deal&quot;), sondern über ein sogenanntes Government-to-government-Geschäft als direktes Abkommen mit der israelischen Regierung umsetzt, was nach meiner Auffassung die ansonsten üblichen Regeln eines Vergabeverfahrens umgehen könnte, und inwiefern hat die Bundesregierung ein solches Government-to-government-Geschäft bereits mit der Regierung Israels (unter Beteiligung des als Hauptauftragnehmer ausgewählten Rüstungskonzerns Airbus) erörtert oder sogar vereinbart?