Beschaffung einer Probe des Nervengifts Nowitschok durch den BND in den 1990er Jahren
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Inwieweit trifft es zu, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) in den 1990er Jahren über einen russischen Wissenschaftler eine Probe des Nervengifts Nowitschok beschafft hat, die in einem Labor in Schweden analysiert, deren Formel an das Bundesministerium der Verteidigung und den BND sowie von diesem unter anderem an die Geheimdienste in den USA und Großbritannien übermittelt wurde, woraufhin in einigen NATO-Staaten auch winzige Mengen des Giftes produziert wurden, um Schutzausrüstung, Messgeräte und Gegenmittel zu testen (dpa vom 16. Mai 2018), und inwieweit verweigert die Bundesregierung eine Beantwortung der Frage, ob Großbritannien und andere NATO-Partner wie Frankreich Vergleichsmuster des Kampfstoffes Nowitschok oder Analoga besitzt, um Zweifel an der "russische[n] Herkunft" des Stoffes bezogen auf den "Fall Skripal" zu begegnen (Bundestagsdrucksache 19/1992, Antwort zu den Fragen 8 und 9 der Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE.)?