Benennung von Bundeswehrkasernen nach Wehrmachtsangehörigen
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Sieht die Bundesregierung die Benennung von Bundeswehrkasernen nach Wehrmachtsangehörigen wie etwa nach dem Jagdflieger Hans-Joachim Marseille (Kaserne in Appen, Schleswig-Holstein) oder Generalfeldmarschall Erwin Rommel (Kaserne in Augustdorf, Nordrhein-Westfalen) als integralen Bestandteil des von Dr. Thomas de Maizière in seinen Thesen zur Leitkultur beschriebenen "gemeinsamen kollektiven Gedächtnisses" und Ausdruck eines "aufgeklärten Patriotismus", oder sieht die Bundesregierung auch angesichts der jüngst bekannt gewordenen militanten rechten Strukturen in der Bundeswehr die Notwendigkeit zu einer klaren Abgrenzung von Wehrmachtstraditionen sowie wehrmachtsbezogenem "Brauchtum" in der Bundeswehr (z. B. durch Bestattungen von ehemaligen Wehrmachtssoldaten mit militärischen Ehren)?