Auswirkungen des Ökodesign-Arbeitsprogramms der EU auf Einsparungen im Bereich des Primärenergieverbrauchs
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Auswirkungen hat das nun verabschiedete Arbeitsprogramm Ökodesign der EU-Kommission (KOM(2016) 773 endg.; Ratsdok. 15288/16) auf das von der Bundesregierung im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) genannte Ziel, über Top-Runner-Initiativen auf europäischer und nationaler Ebene 85 Petajoule Primärenergieverbrauchs-Einsparungen bis 2020 zu erreichen, vor dem Hintergrund, dass es bei dem Arbeitsprogramm zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen gekommen ist und einige Produktgruppen wie Toaster, bei denen erhebliche Einsparmöglichkeiten angenommen wurden, nun doch nicht aufgenommen wurden, und wie will die Bundesregierung dafür sorgen, dass die geforderten und die angegebenen Verbrauchswerte bei energieeffizienten Geräten zukünftig verstärkt eingehalten werden, vor dem Hintergrund, dass laut EU-Kommission 10 Prozent bis 25 Prozent der auf dem Markt vertriebenen Produkte die Anforderungen nicht erfüllen, die Verbraucher somit irregeführt und die vorgesehenen Energieeinsparungen um etwa 10 Prozent verfehlt werden (vgl. KOM(2016) 773 endg.; Ratsdok. 15288/16)?