Aussprache des Statistischen Bundesamtes gegen eine Datendisaggregierung bei der offenen Konsultation der Inter-Agency and Expert Group on Sustainable Development Goal Indicators
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie beurteilt die Bundesregierung die Eingaben des Statistischen Bundesamtes bei der offenen Konsultation der Inter-Agency and Expert Group on Sustainable Development Goal Indicators (IAEG-SDG) vom 7. September 2015, die unter http://unstats.un.org/sdgs/files/open-consultationiaeg/Open_Consultation_Compilation-Members_ and_Observers-20150915.pdf öffentlich zugängig sind, und in der sich das Bundesamt gegen eine Datendisaggregation ausspricht (s. Punkt 7 auf Seite 376 sowie die Anmerkungen zu den Unterzielen 1.1, 1.2, 4.1, 4.2, 5.4, 6.1, 6.3, 8.3, 11.6, 16.1, 17.8), vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung in den bisherigen Verhandlungen zu den Sustainable Development Goals mehrmals zugestimmt hat, dass die Erhebung disaggregierter Daten notwendig für eine inklusive 2030-Agenda ist, die niemanden zurücklässt (vgl. § 48 und § 74g der 2030-Agenda sowie § 63 der EU-Ratsschlussfolgerungen zu Post-2015 vom Mai 2015), und inwiefern werden die Bundesregierung und das Statistische Bundesamt die deutsche Position zu diesem Thema mit Blick auf das IAEG-SDG-Treffen vom 26. bis 28. Oktober2015 in Bangkok mit § 74g der 2030-Agenda in Übereinstimmung bringen?