Ausfuhr von Getreide aus der Ukraine
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Inwieweit hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, ob die erfolgten Lieferungen von Getreide und anderen Lebensmitteln aus der Ukraine im Zuge des Abschlusses des Getreideabkommens zwischen Russland und der Ukraine mit den Vereinten Nationen gerade nicht den Entwicklungsländern am Rande des Bankrotts und den am meisten gefährdeten Menschen am Rande einer Hungersnot Erleichterung bringen (www.n-tv.de/politik/Abkommen-zur-Getreide-Lieferung-aus-Ukraine-unterzeichnet-article23482814.html) vor dem Hintergrund, dass bislang ca. 790.112 Tonnagen Getreide und andere Lebensmittel an die EU, 353.823 Tonnagen an die Türkei und lediglich 537.974 Tonnagen an Entwicklungsländer geliefert wurden (Stand: 9. September 2022; www.un.org/en/black-sea-grain-initiative/vessel-movements) – also vordergründig in reiche Länder ausgeführt wurden, die Sanktionen gegen Russland erhoben haben (dpa vom 8. September 2022) – und lediglich sechs von insgesamt 81 erfolgten Lieferungen von Getreide und anderen Lebensmitteln an Länder erfolgt sind, die laut Welthunger-Index 2021 zu den 20 am stärksten von Hunger und Unterernährung betroffenen Ländern zählen (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/165561/umfrage/am-staerksten-von-hunger-betroffene-laender-weltweit-nach-dem-welthunger-index/), und wie setzt sich die Bundesregierung dafür ein, dass die Getreidelieferungen aus der Ukraine in erster Linie an unter Hungersnot leidende Länder erfolgen, wie es von ihr selbst postuliert wurde (www.zdf.de/nachrichten/politik/baerbock-hunger-waffe-ukraine-krieg-russland-100.html)?