Auftragsvergabe der Bundesregierung an das US-Unternehmen "Computer Sciences Corporation"
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Inwieweit trifft es zu (so Fuchs/Goetz: Geheimer Krieg, 2013, S. 193 bis 207), dass die Bundesregierung dem US-Unternehmen Computer Sciences Corporation (CSC) bzw. Töchtern (u. a. in Wiesbaden), welches aufgrund eines Rahmenvertrags mit der CIA 2003 bis 2006 dessen Entführungsprogramm durchgeführt haben soll und dessen Agenten in Kriegsgebiete befördert haben soll, von 2009 bis 2013 insgesamt 100 v. a. sensible IT-Aufträge für 25,5 Mio. Euro erteilte, seit 1990 gar für 180 Mio. Euro sowie durch die Bundeswehr seither weitere 364 Aufträge für über 115 Mio. Euro, und wird die Bundesregierung nun, nachdem lt. Fuchs/Goetz "Associated Press" schon im September 2011 die Entführungsflüge der CSC-Gruppe publizierte, ihre noch offenen Verträge mit dieser sonderkündigen, dieser keine neuen Verträge erteilen sowie alle bisherigen Verträge dem Fragesteller und dem Deutschen Bundestag zugänglich machen, um eine kritische Prüfung der Vertragsinhalte sowie die Angemessenheit der Dotierung zu ermöglichen?