Aufnahme von Flüchtlingen aus Niger im Rahmen von Resettlement-Programmen
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Warum hat die Bundesregierung seit 2019 nur zwölf Geflüchtete, die sich in Niger aufhalten, im Rahmen von Resettlement-Programmen in Deutschland aufgenommen (sieben Eritreer und fünf Somalier; https://rsq.unhcr.org/en/#E3qq), obwohl die Bundesregierung Ende 2018 (https://bit.ly/3dKsw4B) und Anfang 2020 (https://bit.ly/3d34brM) die Aufnahme von insgesamt 5.300 Geflüchteten aus Niger und anderen Staaten im Rahmen von Resettlement-Programmen zugesagt hatte, und inwiefern hängt diese geringe Zahl damit zusammen, dass die Bundesregierung nach meinen Informationen darauf beharrt, Geflüchtete, deren Status vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) bereits geprüft und deren Aufnahme in das Resettlement-Programm gebilligt wurde, vor der Überstellung nach Deutschland durch die eigenen Behörden im Erstzufluchtsland zu interviewen, was zurzeit aufgrund der pandemischen Lage nicht möglich ist?