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← 🇩🇪 Bundestag/MÜNDLICHE FRAGEdip-254001

Aufklärung des Atomunfalls in Majak Ende September 2017

Stage otherUpdated 4mo ago

Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie begründet es die Bundesregierung, dass sie nicht im Interesse der weiteren Aufklärung des Ruthenium-Atomunfalls von Ende September 2017, zu der sie sich bekennt, die ihr potenziell zur Verfügung stehenden Möglichkeiten satellitengestützter Aufnahmen von eigenen Systemen, Partnerstaaten oder kommerziellen Drittanbietern gezielt auf Hinweise zu einem Brand- oder Explosionsereignis im Atomkomplex Majak Ende September 2017 hin analysiert &ndash; beispielsweise auf Veränderungen an Gebäudestrukturen oder auf Temperaturspitzen hin &ndash;, solange von russischer Seite die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für notwendig erachteten weiteren Messungen auf russischem Territorium abgelehnt werden (vgl. Antwort der Bundesregierung auf meine Mündliche Frage 36, Plenarprotokoll 19/114, Anlage 2, und ihren dort genannten Bericht an den Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit des Deutschen Bundestages), und hat die Bundesregierung Russland gegenüber angeboten, den aus russischer Sicht "zu hohen Aufwand" für die vom BfS für notwendig erachteten weiteren Messungen durch eine Aufwands-/Kostenbeteiligung Deutschlands zu reduzieren (bitte mit Begründung; vgl. oben genannte Antwort der Bundesregierung)?