Anspruch auf Kinderkrankengeld für nicht-geimpfte Elternteile im Quarantänefall
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Ist seitens der Bundesregierung geplant, weitere gesetzgeberische Maßnahmen zu erlassen, nach denen das Vorliegen einer amtlichen Anordnung zur häuslichen Quarantäne als Voraussetzung ausreicht, um als gesetzlich versicherter, ungeimpfter Elternteil zur Betreuung eines unter 12-jährigen Kindes Kinderkrankengeld zu erhalten, ohne dass zusätzlich eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorliegen muss, und wie bewertet die Bundesregierung die aktuelle Regelung zum Bezug von Kinderkrankengeld für Elternteile, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind?<br /> <br /> Plant die Bundesregierung, im Rahmen der aktuellen Gesetzgebung zu prüfen, ob den gesetzlichen Krankenkassen Einzelfälle bekannt sind, nach denen einem Elternteil zur Betreuung eines unter 12-jährigen Kindes im Quarantäne-Fall kein Kinderkrankengeld ausgezahlt wurde, wenn ja, sollen diese Prüfungen in zukünftige gesetzgeberische Maßnahmen einfließen, und wenn nein, warum nicht?<br /> <br /> Wird die Bundesregierung die aktuellen Maßnahmen zum Erhalt von Kinderkrankengeld dahingehend prüfen, welche Unterschiede sich in der Praxis für gesetzlich versicherte Elternteile mit dem Status eines geimpften und nicht geimpften Versicherten ergeben, und sind hierzu in Zukunft weitere gesetzgeberische Maßnahmen geplant?