Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes im Hinblick auf Vorwürfe von verfassungswidrigen Leistungskürzungen
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Inwiefern ist die Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes vom 10. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2187) geeignet, den Vorwurf der Verfassungswidrigkeit zu entkräften, den diverse Sozialgerichte (z. B. das SG Altenburg (AZ: S 21 AY 3362/12 ER), SG Düsseldorf (AZ: S 17 AY 81/12 ER) und SG Lüneburg (AZ: S 26 AY 4/11) – mit Blick auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Juli 2012 – erhoben hatten, als diese urteilten, dass Leistungskürzungen nach § 1a AsylbLG – mit Blick auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde – dann verfassungswidrig sind, wenn das Instrument der Leistungskürzung als Druckmittel gegen Schutzsuchende eingesetzt werde?