Änderung der Griechenland-Hilfsstrategie
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie rechtfertigt die Bundesregierung Ankündigungen aus der Bundesregierung, vereinbarte Darlehen und Garantien an Griechenland nicht auszuzahlen, wenn die zugesagten Sparmaßnahmen nicht vollständig umgesetzt werden angesichts dessen, dass durch diese angedrohten Konsequenzen auf europäische Staaten Zahlungen in zweistelliger Milliardenhöhe – für Deutschland werden 80 Mrd. Euro prognostiziert – zukommen, und vor allem angesichts dessen, dass durch die drastischen Lohn- und Rentenkürzungen des Sparpakets, durch die Befristung der Zahlungen an Arbeitslose auf ein Jahr und durch drastische Einsparungen in der Gesundheitsversorgung große Teile der Bevölkerung Griechenlands in Not und Elend geraten, und teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass die Strategie von Europäischer Union, Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds (JWF) und Deutschland Griechenland mit Krediten und Garantien in dreistelliger Milliardenhöhe zu helfen, gescheitert ist und korrigiert werden muss, weil diese „Hilfen“ ganz überwiegend – nach Expertenmeinung zu ca. 90 Prozent – den internationalen Banken, nicht aber der Bevölkerung und der Wirtschaft Griechenlands zugute kommen?