Stiftung Familienunternehmen und Politik
Budget
€400 — €0
EP Access
0
accredited persons
Staff
11
2.9 FTE
EU Grants
None
Mission & Goals
- Durchführung von Informations- und Dialogveranstaltungen (u.a. das jährliche European Forum for Family Businesses), – Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen(-Stakeholdern) durch Kontaktvermittlungen, – Unterstützung bei der Kommunikation an Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung, um die Spezifika und Interessen von Familienunternehmen darzustellen, - Unterstützung der Entscheidungsfindung im Gesetzgebungsprozess durch Darstellung der Spezifika und Belange der Familienunternehmen, – Organisation von Informations- und Delegationsreisen, um die Vernetzung der Familienunternehmen zu verbessern und die Sichtbarkeit gegenüber der Politik zu erhöhen, – Positionierung und Präsenzstärkung der Familienunternehmen am Arbeitsmarkt, – Unterstützung der Prävention sowie im Schadensfall bei Angriffen auf die Unternehmen und deren Mitarbeiter, – Information der Familienunternehmen über gesetzgeberische Entwicklungen.
EU Legislative Interests
Die Stiftung Familienunternehmen und Politik verfolgt insbesondere die politischen und legislativen Initiativen im Bereich der Wirtschafts- und Handelspolitik, der Wettbewerbspolitik, der Steuerpolitik sowie im Bereich der Euro-Zone. Hierzu kommuniziert sie die aktuellen Erwartungen und Belange der - überwiegend großen - Familienunternehmen aus Deutschland und Europa an die europäische Politik. Bürokratieabbau: Von Relevanz sind legislative Entwicklungen zur Reduktion EU-weiter Berichtspflichten (Corporate Governance und Corporate Reporting). Die Stiftung setzt sich für den Abbau bürokratischer Anforderungen und für rechtssicher zu befolgende Anforderungen europäischer Gesetze ein. Dies betrifft - die inhaltliche/legislative Entwicklung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD, (EU) 2022/2464) und die damit im Zusammenhang stehende Vereinfachung und Reduzierung der Europäischen Sustainability Reporting Standards (ESRS) auf Basis der finalen Vorschläge der EFRAG aus Q3 2025, ebenso - die inhaltliche Vereinfachung, rechtssicherere Ausgestaltung und Umsetzung der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD, (EU) 2024/1760), - die inhaltliche Vereinfachung der EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte ((EU) 2023/1115) im Zuge der Verschiebung (u.a. Beschränkung von Sorgfaltspflichten auf Importeur, Wegfall des "Plus 1"-Ansatzes), - die inhaltliche/legislative Entwicklung bzw. möglichst bürokratiearme Umsetzung des C02-Grenzausgleichsmechanismus "CBAM "((EU) 2023/956, (EU) 2025/2083), aktuell in Bezug auf Vorschläge der EU-Kommission zur Stärkung und Vereinfachung vom 17. Dezember 2025, - die inhaltliche/legislative Entwicklung der Entsenderichtlinie (96/71/EG) / der bürokratischen Vorgaben zur A1-Bescheinigung (u.a. Legislativverhandlungen zur "eDeclaration") sowie - die konsequente Umsetzung des so genannten "One in, one out"-Prinzips der EU-Kommission und dessen Erweiterung auf ein "One in, two out"-Prinzip. Binnenmarkt: Auf Basis der EU-Binnenmarkstrategie vom 21. Mai 2025 (COM(2025) 500 final) und der "One Europe, one Market"-Initiative kommuniziert die Stiftung inhaltliche Vorschläge zu Ausbau und Stärkung des EU-Binnenmarktes. Die Stiftung begleitet die legislative Entwicklung des "28. Regime", u.a. mit einer Veranstaltung - gemeinsam mit PKM Europe - im EU-Parlament im Feb. 2026. Inhaltliches Ziel ist v.a. die Einbindung von Unternehmen aller Größen sowie eine Umsetzung in Verordnungsform. Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit: regelmäßige Bezugnahme auf - den Kompass für die Wettbewerbsfähigkeit der EU (COM(2025) 30 final), - die Mitteilung der EU-Kommission "Long-term competitiveness of the EU: looking beyond 2023" (COM(2023) 168 final) sowie - die politischen Leitlinien 2024-2029 der EU-Kommission. Handelspolitik: Relevant sind u.a. - die Finalisierung des Freihandelsabkommens der EU mit Mercosur-Staaten, - EU-Maßnahmen im Hinblick auf US-amerikanische Einfuhrzölle, - der Abschluss weiterer Freihandelsabkommen etwa mit Indien, - Maßnahmen zur strategischen Rohstoffgewinnung/Sicherung (u.a. Critical Raw Material Center) sowie - die Vermeidung unverhältnismäßiger Handelsbeschränkungen durch "Buy European"-Klauseln (Industrial Accelerator Act, (COM(2026)100)) Weiteres: - Entwicklung/Umsetzung der Vorgaben zur Geldwäschebekämpfung (Verordnung (EU) 2024/1624) sowie Richtlinie (EU) 2024/1640): Einsatz für eine verhältnismäßige Gestaltung des Transparenzregisters, welche Bürokratieaufwand und persönliche Sicherheitsrisiken mit wichtigen Belangen der Geldwäschebekämpfung verbindet - Umsetzung der EmpCo Richtlinie (EU) 2024/825: Einsatz für Vereinfachungen v.a. bei Abverkaufsregeln - Begleitung/Förderung von EU-Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel - Begleitung/Förderung von EU-Maßnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit Die von der Stiftung vertretenen Positionen zu den genannten Bereichen finden Sie hier: https://www.familienunternehmen-politik.de/de/positionen
Communication Activities
Unsere Stiftung führt regelmäßig Veranstaltungen mit Unternehmern, Politikern und Mitarbeitern der EU-Institutionen durch, um die Besonderheiten, Belange und Bedürfnisse der überwiegend großen Familienunternehmen im Kontext der jeweiligen politischen Strategien und Legislativvorschläge darzustellen. Dazu richtet die Stiftung Familienunternehmen und Politik in Q3 2026 erneut das "European Forum for Family Businesses" in Brüssel aus. Das European Forum for Family Businesses dient dem politischen Austausch zwischen Vertretern verschiedener Institutionen der Europäischen Union, Wirtschaftsexperten, Wissenschaftlern und Familienunternehmen zu für die Stiftung relevanten politischen Themen. Ebenfalls richtete die Stiftung - begleitend zur legislativen Entwicklung des "28. Regime" auf EU-Ebene - gemeinsam mit PKM Europe im EU-Parlament in Brüssel im Februar 2026 eine Frühstücksveranstaltung zum thematischen Austausch und Diskussion aus. Ebenfalls richtete die Stiftung im März 2026 ein Treffen der Rechtsabteilungsleiter großer Familienunternehmen in Brüssel zur Diskussion diverser beschriebener Politik-/Legislativthemen aus. Weitere Aktivitäten: - Entwicklung und Kommunikation politischer Positionen einschließlich Konsultationsbeteiligungen zu Belangen der Familienunternehmen gegenüber den EU-Institutionen im Kontext jeweiliger politischer Strategien oder Legislativvorschläge/-Entwicklungen. - Durchführung von Treffen mit und Versand von Briefen an europapolitische Entscheidungsträger und Mitarbeiter von EU-Institutionen, um die Besonderheiten, Interessen und Belange der Familienunternehmen im Kontext jeweiliger politischer Strategien oder Legislativvorschläge/-Entwicklungen darzustellen.
Interests Represented
Promotes their own interests or the collective interests of their members
Member Of
Keine eigene Mitgliedschaften
Organisation Members
Als selbständig rechtliche Einheit ist die Stiftung Familienunternehmen und Politik zu unterscheiden von und nicht zu verwechseln mit der Stiftung Familienunternehmen. Die gemeinnützige Stiftung Familienunternehmen ist der größte Förderer von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet des Familienunternehmens. Ihre Aufgabe ist es, über die Besonderheiten von Familienunternehmen aufzuklären. Die Stiftung Familienunternehmen und Politik unterstützt Familienunternehmen u.a. durch das Monitoring politischer und regulatorischer Entwicklungen und Hinweis auf die Besonderheiten von Familienunternehmen in diesem Zusammenhang. Um die Auswirkungen auf Familienunternehmen zu illustrieren, bezieht sich die Stiftung Familienunternehmen und Politik dabei regelmäßig auf die Studien und wissenschaftlichen Untersuchungen der Stiftung Familienunternehmen. Der Grund für die Co-Existenz beider Stiftungen besteht in der höchstrichterlichen Rechtsprechung in Deutschland, wonach politische Äußerungen mit dem Status der Gemeinnützigkeit nicht vereinbar sind.
Commissioner Meetings
No recorded meetings with EU commissioners.