Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl
Budget
€6,000,000
EP Access
0
accredited persons
Staff
7
1 FTE
EU Grants
€733,905
Mission & Goals
Ziele der Organisation Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl stärkt durch exzellente Ausbildung, angewandte Forschung und internationalen Austausch die Innovationskraft des öffentlichen Sektors. Sie qualifiziert Fach- und Führungskräfte im Bereich Public Management und vermittelt europäische Werte, rechtsstaatliche Prinzipien, Demokratiekompetenz und interkulturelles Verständnis. Aufgaben und Tätigkeiten Die Hochschule bietet Studiengänge mit Schwerpunkt auf Verwaltung, europäischer Integration, internationaler Zusammenarbeit und nachhaltiger Entwicklung. Über das Masterprogramm „Public Management in International Cooperation“ (PMIC) unterstützt sie den Aufbau von Verwaltungskapazitäten im Globalen Süden in Kooperation mit afrikanischen Hochschulen und europäischen Partnern. Sie organisiert internationale Konferenzen, Bildungsformate und Austauschprogramme zur Förderung guter Regierungsführung und nachhaltiger Entwicklung.
EU Legislative Interests
Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl ist eine öffentliche höhere Bildungseinrichtung des Landes Baden-Württemberg. Sie ist politisch neutral. Sie hat im allgemeinen ein Interesse an einer Stärkung der liberalen Demokratie, der Umsetzung von Menschenrechtsstandards und der Rechtsstaatlichkeit. Als Hochschule eines deutschen Bundeslandes, die hauptsächlich für Kommunen ausbildet, ist sie an Vertretungen der unteren Verwaltungsebene auf EU-Ebene interessiert. In den Politikfeldern der EU hat sie Interesse an einer hochschul- und wissenschaftsfreundlichen Politik sowie aufgrund ihrer Grenzlage und Internationalisierungsstrategie an einer Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit innerhalb Europas, der weltweiten Hochschul- und Wissenschaftszusammenarbeit und des Hochschulaustauschs, insbesondere mit Afrika sowie der Entwicklungszusammenarbeit. Die Hochschule Kehl beobachtet mit dem Ziel der Integration in Lehre und Projektarbeit systematisch legislative und strategische Entwicklungen mit Bezug auf die EU als Ganze und ihre Institutionen sowie in zahlreichen Politikfeldern der EU, insbesondere die Globale EU-Strategie („Global Strategy for the EU’s Foreign and Security Policy“), die EU-Afrika-Strategie, das Programm „NDICI – Global Europe“ (Instrument für Nachbarschaft, Entwicklungszusammenarbeit und internationale Zusammenarbeit) und die Bereiche Digitalisierung im öffentlichen Sektor, Good Governance, Rule of Law und Klimapolitik im Kontext internationaler Partnerschaften. Als Drittmittelempfängerin der Europäischen Union in Hochschulaustauschprogrammen (ERASMUS) und in Projekten der Verwaltungs- und Entwicklungszusammenarbeit (INTERREG, TAIEX, Twinning) hat die Hochschule ein Interesse am Ausbau und der leichten Zugänglichkeit dieser Programme. Ohne bestimmte Legislativakte anzuvisieren, wirkt die Hochschule hierauf hin.
Communication Activities
Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl pflegt im Rahmen ihrer Studienprogramme sowie ihrer weiteren Forschungs- und Bildungsprojekte eine kontinuierliche inhaltliche Auseinandersetzung mit der EU als Ganzer, ihren Institutionen, ihren internen und externen Politiken und insbesondere den entwicklungspolitischen Strategien und Gesetzgebungsinitiativen der Europäischen Union, insbesondere im Bereich der internationalen Partnerschaften, Governance-Förderung und nachhaltigen Entwicklung. Dies schließt die EU-Afrika-Strategie, das NDICI-Instrument (Global Europe), die EU Global Gateway-Initiative sowie übergreifende Themen wie Digitalisierung, Verwaltungsmodernisierung und Klimagovernance ein. Die Art der Kontaktaufnahme mit EU-Institutionen und der Berichterstattung über die EU umfasst unterschiedliche Formate und Kommunikationskanäle: Wissenschaftliche Konferenzen mit europapolitischem Bezug, bei denen Mitglieder des Europäischen Parlaments, EU-Beamt:innen und Vertreter:innen aus Delegationen der Europäischen Kommission aktiv als Redner:innen oder Teilnehmende eingebunden werden (z. B. „Shaping the Future of African-European Relations for a Sustainable Future“ am Europäischen Parlament in Straßburg, 2025). Direkte Anfragen an EU-Institutionen zur Nutzung von Infrastruktur (z. B. Plenarsäle oder hybride Konferenztechnik) oder zur Beteiligung an bildungspolitischen Veranstaltungen, die europapolitisch relevant sind. Publikationen und Policy Briefs zu Themen der EU-Institutionen sowie der EU-Politiken, insbesondere internationale Zusammenarbeit, Good Governance, Digitalisierung und nachhaltige Verwaltungsmodernisierung. Diese greifen gezielt EU-Strategien oder Politiken auf oder begleiten sie kritisch. Diese werden öffentlich zugänglich gemacht und sind auch für relevante EU-Dienststellen zugänglich. Teilnahme an EU-finanzierten Bildungsprojekten, darunter Erasmus+, Jean Monnet, Marie Curie, EU-Förderlinien und Horizon-Vorhaben, Interreg, TAIEX und Twinning sowie Kooperationen mit EU-Delegationen und regionalen Repräsentanzen im Globalen Süden. Institutionelle Netzwerkarbeit, insbesondere im Rahmen des internationalen Hochschulkonsortiums rund um den Studiengang PMIC, das systematisch europäische Perspektiven in afrikanisch-europäische Hochschulkooperationen einbringt. Die Hochschule Kehl ist hier koordinierende oder mitverantwortliche Einrichtung und übernimmt regelmäßig Organisation und Kommunikation gegenüber EU-Institutionen. Strategische Kommunikation über digitale Plattformen, darunter die Hochschulwebseite und soziale Medien, in denen regelmäßig Inhalte zu EU-Strategien, politischen Entwicklungen oder Positionierungen im Bereich internationaler Zusammenarbeit aufbereitet und verbreitet werden. Insgesamt verfolgt die Hochschule einen sachlich-dialogischen Kommunikationsansatz, der auf gegenseitigem Wissenstransfer, evidenzbasierter Expertise und langfristiger Partnerschaft mit europäischen Institutionen basiert. Ziel ist es, die Perspektiven von Verwaltungspraxis und Wissenschaft aus Europa und Afrika in aktuelle politische Prozesse einzubringen – insbesondere in Hinblick auf Governance-Innovationen, interkulturelle Kooperation und gemeinsame Bildungsräume.
Interests Represented
Does not represent commercial interests
Member Of
Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl ist in einer Vielzahl internationaler, europäischer und entwicklungspolitischer Netzwerke und Kooperationen eingebunden. Dazu zählen: DAAD / HAW.International (Module A & B) – Förderung und Koordination internationaler Hochschulprojekte, u. a. Kehl.EU und DEAR.net. https://www.daad.de Jean Monnet Chair „ELEMENT – Öffentliche Verwaltungen im europäischen Mehrebenensystem“ von Prof. Dr. Annegret Eppler, gefördert durch die EU-Kommission. (Projektlink intern; ggf. bei Antragsergänzung einfügen) PMIC – Public Management in International Cooperation – internationales Masterkonsortium mit Partnerhochschulen in Äthiopien, Senegal, Burundi, Mali u. a. https://www.hs-kehl.de/pmic/ NEEMA – Erasmus+ Capacity Building Project zur Entwicklung von Curricula im Bereich Ernährungssicherheit und Resilienz (Westafrika, EU Green Deal) https://erasmus-plus.ec.europa.eu Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl unterhält institutionelle Kooperationen mit folgenden Hochschulen: Ethiopian Civil Service University (Äthiopien), Stellenbosch University – School of Public Leadership (Südafrika), Centre Africain d’Études Supérieures en Gestion – CESAG (Senegal), Université Cheikh Anta Diop de Dakar – Institut de la Gouvernance Territoriale (Senegal), Université du Burundi (Burundi), Kenyatta University (Kenia), Andrássy Universität Budapest (Ungarn), Universität Ljubljana (Slowenien), Universität Radom (Polen), Universität Jaén (Spanien), AAB College (Kosovo), Sciences Po Strasbourg (Frankreich), Université de Strasbourg – IPAG & FSEG (Frankreich), Universität Freiburg (Deutschland), Universität Basel (Schweiz). Diese Kooperationen erfolgen im Rahmen des Masterprogramms „Public Management in International Cooperation“ (PMIC), bilateraler Abkommen sowie EU-geförderter Projekte wie Kehl.EU, DEAR.net, NEEMA und Erasmus+ Mobilität. Weitere akademische Partnerschaften bestehen in Projektkontexten mit Einrichtungen in Mali, Niger, Marokko, Sambia, Jordanien und den USA. Trinationale Hochschulkooperation „Die Zukunft Europas“ – mit Sciences Po Strasbourg, Universität Freiburg, Universität Basel Erasmus+ International Credit Mobility Programme mit zahlreichen afrikanischen und außereuropäischen Partnern (u. a. Mali, Senegal, Äthiopien, Südafrika, USA) Stipendien- und Austauschförderung durch: BW-Stipendium Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW) PROMOS BWSplus Die Hochschule ist Mitglied im Promotionsverband der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg.
Organisation Members
Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl ist als staatliche Hochschule eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ohne Vereins- oder Verbandsstruktur. Sie agiert eigenständig und ist Trägerin der gemeldeten Aktivitäten. Mitglieder sind nach Hochschulrecht die Professor*innen, die Studierenden und die Mitarbeitenden als natürliche Personen. Verbundene Einrichtungen sind: – das Euro-Institut Kehl, – das Kehler Institut für Angewandte Forschung (KIAF), zuständig für forschungsbezogene Drittmittelprojekte, – das internationale Masterprogramm Public Management in International Cooperation (PMIC), das als strukturierter Studiengang der Hochschule Kehl mit eigenem operativen Netzwerk umgesetzt wird. Weitere Informationen zur institutionellen Struktur und den verbundenen Einrichtungen finden sich unter: https://www.hs-kehl.de
Additional Information
Die hier angegebenen Finanzdaten beruhen auf fundierten Schätzungen, da für das betreffende Geschäftsjahr bislang keine konsolidierten Haushaltszahlen veröffentlicht wurden. Grundlage der Angaben sind öffentlich zugängliche Berichte (z. B. Jahresbericht des Rektors 2024, Struktur- und Entwicklungsplan 2023–2027). Der größte Teil der Mittel stammt aus der staatlichen Grundfinanzierung durch das Land Baden-Württemberg. Drittmittel, darunter auch EU-Fördermittel (z. B. Erasmus+), werden projektbezogen beantragt und abgerechnet. Die Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen im Einklang mit den Leitlinien des Transparenzregisters gemacht
Commissioner Meetings
No recorded meetings with EU commissioners.