Bundestierärztekammer e.V.
Budget
€10 — €0
EP Access
0
accredited persons
Staff
2
0.5 FTE
EU Grants
None
Mission & Goals
Die Bundestierärztekammer hat, entsprechend der Aufgabenzuweisung der BTK-Mitglieder durch die jeweiligen Heilberufsgesetze, folgende Aufgaben: - Den ständigen Erfahrungsaustausch unter den Tierärztekammern und gegenseitige Abstimmung ihrer Ziele und Tätigkeiten zu gewährleisten sowie auf eine möglichst einheitliche Regelung der tierärztlichen Berufspflichten und der Grundsätze für die tierärztliche Tätigkeit auf allen Gebieten hinzuwirken. - Beratung der Tierärztekammern. - Wahrnehmung der Belange der Tierärzteschaft gegenüber Gesetzgeber, Verwaltung und Öffentlichkeit. - Förderung der Aus-, Fort- und Weiterbildung. - In allen Angelegenheiten, die über den Zuständigkeitsbereich eines Landes hinausgehen, die beruflichen Belange der Tierärzteschaft auf nationaler und internationaler Ebene zu wahren.
EU Legislative Interests
Die BTK vertritt die Interessen der gesamten deutschen Tierärzteschaft und damit einer breiten Palette von Berufsbildern vom praktizierenden Tierarzt über das öffentliche Veterinärwesen bis zu in der Wissenschaft und Industrie tätigen Tierärzten. Die Europaarbeit stellt dabei mit einem eigenen Ressort im BTK-Präsidium für Internationale Angelegenheiten einen bedeutenden Aspekt der Berufspolitik der BTK dar. Es ist die Überzeugung der BTK, dass u.a. in den Bereichen Tierschutz, Tiergesundheit und Public Health langfristige Lösungen auf europäischer Ebene gefunden werden müssen. Dafür setzt sich die BTK innerhalb des europäischen Tierärzteverbandes (FVE) ein, dessen Mitglied sie seit der Gründung im Jahr 1975 ist. Insbesondere der Bereich der öffentlichen Gesundheit ist der BTK ein wichtiges Anliegen, das sie aktiv durch ihre Mitgliedschaft in der Union of European Veterinary Hygienists (UEVH) vertritt. Tierärzte nehmen eine wichtige Rolle im gesundheitlichen Verbraucherschutz ein. Die BTK tritt für einen umfassenden Ansatz gemäß der Devise „vom Stall bis auf den Teller“ ein, denn Verbraucherschutz beginnt im Stall. Das knüpft direkt an die EU-Tiergesundheitspolitik mit ihrem „Vorbeugen ist besser als heilen“-Ansatz an. Nur gesunde Tiere können hochwertige Lebensmittel liefern. Die Schnittstelle zwischen Tierschutz, Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit bildet das öffentliche Veterinärwesen, das damit eine Grundvoraussetzung für den gesundheitlichen Verbraucherschutz in Europa darstellt. Auch nachhaltige Verbesserungen im Tierschutz können langfristig nur gemeinschaftlich auf europäischer Ebene gelöst werden. Als Beispiel seien der illegale Welpenhandel oder die Transport- und Schlachtbedingungen für landwirtschaftliche Nutztiere genannt. Die Tierschutz-Strategie der europäischen Kommission stellt dafür ein wichtiges Instrument dar. Nach wie vor steht die Verordnung zum Schutz der Tiere beim Transport (VO (EG) 1/2005) im Fokus, die dringend einer Überarbeitung bedarf. Die BTK wird sich gegenüber der EU-Kommission dafür einsetzen, dass die begonnene Überarbeitung der VO (EG) 1/2005 fortgeführt wird, und diese kritisch begleiten. Auch auf notwendige Überarbeitungen der Tierschutzgesetzgebung, u.a. die in Bezug auf die Initiative "end the cage age" angestoßene Debatten über Haltungssysteme, wird die BTK weiter dringen. Den weiteren Prozess bis zum Inkrafttreten der europäischen Regelungen zum Schutz von Hunden und Katzen, die inzwischen erfreulicherweise weit fortgeschritten sind, wird die BTK ebenfalls kritisch begleiten. Insbesondere die vorgesehene Einführung einer Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen begrüßt die BTK außerordentlich. Das Hauptaugenmerk beim Thema Tierarzneimittel liegt nach wie vor auf den Antibiotika-Resistenzen. Die BTK hat mit der inzwischen 3. Auflage der Antibiotika-Leitlinien ein Werk zum sorgfältigen Umgang mit Antibiotika vorgelegt, das in Europa beispielhaft ist. Die Diskussionen um das neue EU-Tierarzneimittelrecht hat die BTK intensiv verfolgt und sich mit zahlreichen Stellungnahmen eingebracht. Auch in die Diskussionen um die Erarbeitung der nachgeordneten Rechtsakte zur VO (EU) 2019/6 bringt die BTK sich mit veterinärmedizinischem Sachverstand ein. Insbesondere bzgl. der Kriterien zur Auswahl von Antibiotika, die zur Anwendung beim Menschen vorbehalten bleiben sollen, hat die BTK sich dafür eingesetzt, dass diese nach fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen erstellt werden und nicht zum Nachteil der Tiere ausfallen. Die BTK wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Maßnahmen zur Reduktion von Antibiotikaresistenzen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse erarbeitet werden. Darüber hinaus setzt die BTK sich mit Nachdruck dafür ein, dass die Anwendung von Tierarzneimitteln gemäß Stand der veterinärmedizinischen Wissenschaft erfolgt und nicht nach starrem Zulassungsprimat (Art. 106 VO (EU) 2019/6).
Interests Represented
Promotes their own interests or the collective interests of their members
Member Of
Mitglied der Federation of Veterinarians of Europe (FVE), Dachverband der europäischen Tierärzte; www.fve.org Mitglied der Union of European Veterinary Hygienists (UEVH); http://www.fve.org/members/uevh/index.php
Organisation Members
https://www.bundestieraerztekammer.de/btk/mitglieder/ Mitglieder: Landes-/ Tierärztekammern Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen Westfalen-Lippe Beobachter-Organisationen: https://www.bundestieraerztekammer.de/btk/beobachterorganisationen/ BbT bpt DVG BAG FIT Gemeinschaft der Sanitätsoffiziere Tierärzte an der FU-Berlin Tierärzte an der JLU Gießen Tierärzte an der VMF Leipzig Tierärzte an der LMU München Tierärzte an der TiHo Hannover TVT bvvd
Commissioner Meetings
No recorded meetings with EU commissioners.