Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V.
Budget
€894,437
EP Access
0
accredited persons
Staff
1
0.1 FTE
EU Grants
None
Mission & Goals
Zweck des Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch a. ärztliche Gesundheitsbildung/Informationsvermittlung vor allem für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zur Gesundheitsförderung, Prävention und Stärkung des Gesundheitsbewusstseins, b. regelmäßige wissenschaftlich fundierte Vorträge an Schulen sowie Veranstaltungen für Erwachsene (z.B. Lehrkräfte, Eltern/Erziehungsberechtigte, Ärztinnen/Ärzte), wissenschaftliche Fortbildung der Mitglieder, Presse-/Öffentlichkeitsarbeit sowie Erstellen von didaktischen Materialien.
EU Legislative Interests
EU-Vorschläge oder Politiken auf der Ebene des EU-Projekts AMIF-2025-TF2-AG-INTE-02-HEALTH – „Access to healthcare“ wie grenzüberschreitende Gesundheitsaufklärung mit Schwerpunkt sexuelle und reproduktive Gesundheit, Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung, Gesundheitsbildung zur Stärkung von Gesundheitskompetenz, Aufzeigen von Wegen in die Gesundheitsversorgung, Ziel ist die geschlechter- und kultursensible Wissensvermittlung
Communication Activities
Publikationen: 1.Gille, G., Klapp, C., Diedrich, K., Schäfer, A., Moter, A., Griesinger, G., Kirschner, R.: Chlamydien – eine heimliche Epidemie unter Jugendlichen. Deutsches Ärzteblatt, 102(28-29), A-2021/B-1706/C-1610. – Erste Prävalenzstudie zu Chlamydia trachomatis bei Berliner Schülerinnen, Verbindung von schulischer Aufklärung und Screening. Quelle: Deutsches Ärzteblatt 2. Hinzpeter, B.; Layer, C.; Klapp, C.; Gille, G. (2010): „Wir müssen die Frauen erreichen – in unserer oder in ihrer Sprache“ Gynäkologe 2010 · 43:355–360 Diese Veröffentlichung berichtet über ein EU-gefördertes Projekt, in dessen Rahmen 2009 mehr als 400 ärztliche Unterrichtsveranstaltungen mit über 4700 Frauen aus Drittstaaten durchgeführt wurden. Ziel war die Förderung der Gesundheitskompetenz durch kultursensible Aufklärung über gynäkologische Themen und das deutsche Gesundheitssystem. Quelle: Springer-Verlag, DOI: 10.1007/s00129-009-2463-2 3. Hinzpeter, B.; Klapp, C.; Layer, C.; Gille, G. (2011): „Educate a woman and you educate a family“ – Familienbezogene Prävention und Gesundheitsförderung für Frauen mit Migrationshintergrund Der Frauenarzt 52 (2011) Nr. 4:318–322 Diese Arbeit dokumentiert die generationenübergreifenden Effekte ärztlicher Gesundheitsbildung bei Migrantinnen. Die Evaluation belegt einen hohen Informationsbedarf und große Wirksamkeit kultursensibler Maßnahmen im Sinne familiärer Gesundheitsförderung. Quelle: Thieme Verlag 4. Kramer, H. (2015): „Vom Jungen zum Mann – gesund erwachsen werden“ UroForum 4/2015: 41–43 Dieser Beitrag beleuchtet das bisher wenig beachtete Feld der Jungengesundheitsförderung im schulischen Setting. Ärztinnen der ÄGGF bieten Informationsveranstaltungen für Jungen zu Themen wie Pubertät, Sexualität, Intimhygiene, Fruchtbarkeit, Vorsorge, Essverhalten, Suchtmittelgebrauch und Körperbild an. Die Evaluation zeigt: Jungen stellen viele eigene Fragen, äußern Unsicherheiten, und entwickeln durch die Gesprächsformate Vertrauen, Wissenszuwachs und gesundheitsförderliches Verhalten. Das Format schließt eine Versorgungs- und Präventionslücke. Quelle: UroForum, Heft 4/2015 5. Klapp, C.; Fries, J.; Kramer, H.; Mais, A. (2018): „Interkulturelle Gesundheitsförderung bei Migrantinnen – Ärztliche Aufklärung, Information und Beratung mit Schwerpunkt sexuelle und reproduktive Gesundheit“ Public Health Forum 26(2): 111–115 Die Publikation beschreibt die langjährige Erfahrung der ÄGGF mit kultursensiblen, ärztlich geleiteten Gruppenveranstaltungen zur Gesundheitsförderung für Migrantinnen. Im Fokus stehen Empowerment, Verbesserung der Health Literacy und Förderung familiärer Gesundheitskompetenz. Die Ergebnisse zeigen hohe Akzeptanz und nachhaltige Wirkungen, insbesondere bei Teilnehmerinnen mit arabischem oder türkischem Hintergrund. Quelle: Public Health Forum, DOI: 10.1515/pubhef-2018-0028 6. Joussen, I., Högemann, A., Klapp, C., Reinecke, K., Mais, A., Speer, R., Kramer, H. (2022): Ärztliche Informationsveranstaltungen zur COVID-19-Impfung für Menschen mit Migrationsgeschichte. ÄGGF e.V. Bericht über 22 Veranstaltungen mit 235 Teilnehmenden (darunter 80 Stadtteilmütter). Inhalte: Corona-Impfaufklärung, Abbau von Falschinformationen, kultursensible Ansprache. 7. Speer, R.; Kramer, H.; Mais, A.; Reinecke, K.; Högemann, A. (2024): „Humane Papillomviren (HPV) – Die Schutzimpfung und damit verbundene Bedenken“ Kinder- und Jugendarzt Berufsthemen, 55. Jahrgang, Nr. XX/2024 Der Artikel fasst die Erfahrungen aus ärztlichen Informationsstunden der ÄGGF zur HPV-Impfung zusammen. In einem dialogorientierten Format werden typische Ängste und (auch kulturell bedingte) Fehlinformationen aufgegriffen • weitere Publikationen auf der Website: https://www.aeggf.de/die-aeggf/?filter=#publikationen • Pressemitteilungen und Medienberichte zu Projekten im Bereich Gesundheitsbildung und Prävention (https://www.aeggf.de/die-aeggf/?filter=#presseartikel)
Interests Represented
Does not represent commercial interests
Member Of
• Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. • Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. • Landesarbeitsgemeinschaft Prävention und Gesundheitsförderung Bayern • INTEGRA – Deutsches Netzwerk gegen weibliche Genitalverstümmelung • Terre des Femmes • Unterstützerin der Nationalen Dekade gegen Krebs • Fachliche Kooperation mit BMG, BIÖG, RKI, DKFZ, Ärztekammern und Krankenkassen • NaLi -Nationale Lenkungsgruppe Impfen • Landesgesundheitsministerien (Bayern, NRW)
Organisation Members
Vorstand: Andrea Mais, Dr. med. Karen Reinecke, Dr. med. Anne Högemann Geschäftsführung: Angela Hemme Mitglieder: zur Zeit 116 ärztliche Mitglieder https://www.aeggf.de/search/?search=vor+ort
Additional Information
keine
Connected Legislation
Commissioner Meetings
No recorded meetings with EU commissioners.